Die vier Regionen von Tanduria

Wir haben bisher verkündet, dass es schöne Landschaften geben soll und dass wir dort nette Menschen treffen wollen. Doch welche Ideen bereits in die Erstellung mit eingeflossen sind, wollen wir nun schrittweise ein wenig kundtun.

Zunächst war die Frage, was wir mit der Region Tanduria machen. Ein logischer und konsequenter Schritt wäre gewesen, komplett neu zu beginnen und die ursprünglich geschaffene Region in den digitalen Archiven zu begraben. Ein weiteres Argument hierfür wäre, dass Neubeginn bedeutet, Altes loszulassen! Wir haben uns entschieden, Tanduria zu erhalten!

Tanduria war der Beginn unserer Arbeit in den virtuellen 3D Welten. Es ging bereits bei der Erstellung der Region Tanduria darum, in eine neue Welt aufzubrechen, alte Gewohnheiten abzulegen und auch einen steinigeren und unbequemeren Weg zu gehen, im Sinne der Wahrheit und Freiheit. Nun war Tanduria im Ursprung noch deutlich von der goreanischen Lebensweise geprägt. Wir haben uns unter Anderem auch deshalb dafür entschieden, Tanduria bestehen zu lassen, da wir trotz unserer Neuausrichtung, unsere Vergangenheit weder verleugnen wollen noch den Eindruck erwecken, wir würden nunmehr eine solche Lebensweise verurteilen. Das wäre ein starkes Indiz dafür, dass wir gerade keinen Fortschritt gemacht hätten!

Tanduria, eine Region mit bedeutsamer Vergangenheit. Dort kommen wir her und dort wurden wir geprägt! Wir sind, was wir heute sind, nicht zu geringem Anteil wegen all dem, was auf unseren Wegen und durch unser Erleben mit und rund um Gor, seine Spuren und Eindrücke hinterlassen hat. Tanduria repräsentiert diesen Teil. 

Kurzer Einschub: Mit dieser Entscheidung haben wir auch ein Teil unseres Konzeptes festgelegt. Wir möchten auf allen Regionen, persönliche Erlebnisse von uns in Form von Kunstwerken darstellen. Zukünftig ist geplant, dass wir zu einzelnen unserer Erlebnisse, kurze Vorträge abhalten, welche selbstverständlich Inworld besucht werden können. Neben den Vorträgen, möchten wir auch interessante Diskussionen zu unterschiedlichen spirituellen/geistigen Themen aus unserem Wohnzimmer in die virtuelle Welt verlagern.

Wie unschwer zu erkennen ist, haben wir den Namen Tanduria auch für das gesamte Grid übernommen. Es ist nicht ausgeschlossen, dass die Region Tanduria im Laufe der Entwicklung einen neuen Namen erhält.

Tanduria ist aber nicht nur die Ursprungsregion, sondern es ist auch die Herbstregion. Eine Aufteilung der vier Regionen sind also die vier Jahreszeiten. Die Jahreszeiten haben unterschiedliche Charakteristiken und symbolisieren gleichzeitig auch einen Zyklus. Zyklus wiederum bedeutet Bewegung, was auch ein sehr wichtiges Element unserer Darstellung ist. Der Herbst läutet aber auch das Ende eines Zyklus ein, was eben perfekt zu dem oben gesagtem passt. Tanduria steht also nicht nur für den Beginn dieser virtuellen Lichtoasen, sondern auch für das Ende unseres jahrelangen Gor-Pfades.

Als nächste Region folgt demnach die Winterregion Mahameru. Als Winterlandschaft symbolisiert diese Region Reinigung und Absterben von allem, wessen Zeit abgelaufen ist. Es dient auch der Erinnerung, dass alles irdische Leben ein Ende haben muss und wird. Was gelebt und erlebt werden muss, dass muss vor dem Winter geschehen, denn im Winter ist es zu spät. Dann wird es begraben unter reinigendem Schnee, um den bereits in freudiger Erwartung stehenden Keimen, im Frühling ein neuer Nähboden zu sein. Mahameru ist in der indischen Mythologie ein mystischer Berg, welche die Mitte der Welt darstellt. Er symbolisiert die Mitte, die Kraft aus dem Inneren. Von hier wird alles Neue entstehen. Nicht zufällig finden Sie auf der Region Mahameru einen grossen Vulkan vor, welcher die Mitte der Region darstellt. Weitere Informationen zu Mahameru finden Sie über diesen Link!

Die nächste Region ist die Frühlingsregion Amaterasu. Wenn wir an Frühling denken, dürfen diese herrlichen rosa leuchtenden Kirschblüten nicht fehlen! So führt uns der Weg nun nach Japan oder besser gesagt in eine asiatisch / japanisch geprägte Frühlingsregion. Wie bereits erwähnt, beginnt hier alles aus der gewonnen Kraft in voller Blüte an zu blühen und zu sprießen! Überall duftet es nach feinen Blüten und frischem Gras. Passend dazu erstrahlen die Tempel und spirituellen Orte in mitten von schönen Japanhäusern, untermalt von passenden Reisfeldern. Wen verwundert es, dass es an diesem traumhaft malerischen Ort unsere erste Bewohnerin gezogen hat? Die Luft ist voll mit einer Sehnsucht nach einem unendlichen Leben in Freude und einer nie enden wollenden Schönheit! Amaterasu ist, welch Überraschung, japanisch und ist die Sonnengöttin im Shintō. Die Sonne galt in vielen Kulturen als Gott, da sie die Kraft für alles Leben liefert. Wie die aufgehende Sonne die Auferstehung im Tageszyklus symbolisiert, so auch der Frühling im Jahreszyklus. Informationen zu Amaterasu finden Sie hier!

Die vierte Region ist folglich die Sommerregion und heisst Vasitha. Es ist die Zeit nach der Jugend, nach dem Heranwachsen! Die Zeit des Einsatzes, das Erwachsensein! Nun ist es Zeit sich von der starken Seite zu zeigen, selbstbewusst zu wirken und seinen Zweck zu erfüllen. Stürme zu überstehen und Krankes genauso abzuwehren wie jede Art von Schädling, auf dass eine Frucht herauskommt, die es im Herbst, bei der nächsten Ernte, wert ist, gepflückt und geerntet zu werden. Wehe der faulen Frucht, oder der, die halb von Schädlingen zerfressen ist oder die noch unreif, klein und ungenießbar geblieben ist. Sie werden nicht geerntet werden können und im Winter vergehen müssen! Die Region besteht aus einem grossem Teile aus Strand und Sand, an eine Wüste erinnernd und zu einem anderem Teile besteht sie aus Urwald. Während man bei Wüste an lange Trockenzeiten denkt und an Versuchungen, lauern im Urwald Gefahren durch wilde und giftige Tiere. Doch auch harmlos wirkende Bars am Strand laden zum Faullenzen ein oder um es deutlicher zu formulieren, verführen zur Bequemlichkeit, anstatt die dringend notwendigen Arbeiten zu erledigen! In dieser Region finden Sie all dies. Betrachten Sie es aus Ihrem eigenen Blickwinkel oder lassen Sie auf sich wirken, wie wir die Sommerzeit beschreiben!

Bei der Suche nach einem passenden Namen, ist mir dieser Name Vasitha ins Auge gefallen.  Das ist nicht einfach zu erklären, da hier ein Empfinden den Ausschlag gab, weniger verstandesmäßige Überlegungen. Deshalb bin ich derzeit auch nicht in der Lage, passende Worte zu finden. Ich bitte um Verständnis, dass ich mich aus diesem Grunde zunächst auf eine knappe Erklärung über Vasitha beschränke. Vasitha ist die vierte Urgeschaffene und sie steht als wehrhafte Pförtnerin am Ausgang des obersten und reinsten Teiles der Urschöpfung (Quelle: Abdrushins Gralsbotschaft "Im Lichte der Wahrheit", Die geistigen Ebenen Teil 5). Informationen über Abdrushin und seiner Botschaft finden Sie hier!

 

 

 


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